Online Wettanbieter & Gesetzgebung: Deutschland

DeutschlandDas Glücksspiel ist in Deutschland seit langer Zeit legal und beim Online Wetten ist das nicht anders. Es steht eine breite Palette toller Anbieter zur Auswahl und die Gesetze sind recht locker.

Nachfolgend finden Sie die besten Wettanbieter Deutschlands sowie deren Bonusangebote für Neukunden und untenstehend die wichtigsten Gesetze und Regulierungen welche für die Einwohner des Landes gelten.

Die besten deutschen Wettanbieter: Top 5

Wettanbieter Bewertung Bonus Währung Sprache Einlösen
Bet365 A+ 100% bis zu €100 GER / ENG Einlösen!
Betvictor A+ Wette 10€, erhalte 30€ ENG Einlösen!
William Hill A 100% bis zu €100 GER / ENG Einlösen!
888Sport A Dreifach-Quoten GER / ENG Einlösen!
Unibet B+ €75 Gratiswette GER / ENG Einlösen!

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Schlüsselfaktoren: Wetten in Deutschland

Glücksspiel ist in Deutschland seit vielen Jahren legal.

Online Sportwetten und Lotterien sind vollkommen legal.

Laut EU Bestimmung darf Deutschland die Nutzung ausländischer Glücksspielseiten gesetzlich nicht einschränken.

Spieler können rechtlich völlig unbedenklich aus einer breiten Palette von Anbietern wählen.

Glücksspiel ist für Personen unter 18 Jahren verboten.

Glücksspiel Gesetzgebung & deren zeitlicher Verlauf

Traditionellerweise waren die Regulierung und das Betreiben des Glückspiels in Deutschland Sache der Länder. Als Antwort auf Online Wettanbieter und Glücksspiel wurde erst in den letzten Jahren eine Bundesgesetzgebung verabschiedet. Der folgende zeitliche Verlauf zeigt die Entwicklung dieser Gesetzgebung.

Traditionelle Gesetzgebung auf Länderebene

Das Glücksspiel sowie dessen Betreiben und Regulierung wurden in Deutschland lange Zeit ausschließlich als Verantwortungsbereich der Länder erachtet. Somit haben die einzelnen deutschen Bundesländer bezüglich verschiedener Formen des Glücksspiels, deren Gesetzmäßigkeit sowie deren Lizenzerteilung, unterschiedliche Rechtsauffassungen.

2008 – Staatsvertrag zum Glücksspielwesen in Deutschland

2008 führte die deutsche Bundesregierung erstmals ihren Glücksspielstaatsvertrag ein, mit der anfänglichen Unterstützung aller Länder außer Schleswig-Holstein. Im Wesentlichen erklärte dieser Vertrag alle Formen des Online Glücksspiels für unrechtmäßig, mit Ausnahme der staatlich geförderten Anbieter für Sportwetten und Pferderennen. Unverzüglich wurde der Vertrag von vielen Seiten angefochten und die Regierung schließlich gezwungen ihn vier Jahre später zu novellieren.

Jänner 2012-Februar 2013 – Das Glücksspielgesetz von Schleswig-Holstein

Das Land Schleswig-Holstein unterzeichnete den Glücksspielstaatsvertrag von 2008 nicht und verabschiedete 2012 sein eigenes Glücksspielgesetz. Das Gesetz ermöglichte das Lizenzansuchen für private Sportwettanbieter und Online Casinos und in seinem 13-monatigen Bestehen wurden insgesamt 48 Lizenzen erteilt.

Juli 2012 – Novelle des Staatsvertrags zum Glücksspielwesen

Wie oben erwähnt war die deutsche Bundesregierung gezwungen ihren Glücksspielstaatsvertrag zu novellieren und die Änderungen traten im Juli 2012 in Kraft. Durch diese Änderungen waren Online Casinos zwar immer noch verboten, doch Online Lotterien und eine beschränkte Zahle an Online Buchmachern konnten für den legalen Betrieb lizensiert werden. Die Vergabe dieser Lizenzen durch die deutsche Bundesregierung fand jedoch auffällig zurückhaltend statt.

Februar 2013 – Schleswig-Holstein tritt dem Staatsvertrag bei

Ein Wechsel in der Landesregierung in 2013 führte zur Aufhebung des Glücksspielgesetzes in Schleswig-Holstein und zur Unterzeichnung des bezüglichen Staatsvertrags. Auch wenn daraufhin keine neuen Lizenzen mehr vergeben wurden, wurden die im Land bereits erteilten Lizenzen nicht aufgehoben und bleiben bis 2018 in Kraft.

2016 – Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs

Anfang 2016 stellte der Europäische Gerichtshof fest, dass der deutsche Glücksspielstaatsvertrag durch die Stärkung eines staatlichen Monopols gegenüber der Glücksspielindustrie gegen europäische Gesetzgebung verstößt. Dieser Beschluss bedeutet, dass es deutschen Behörden untersagt ist ausländische Online Glücksspielanbieter zu bestrafen oder einzuschränken, sogar dann, wenn diese nicht in Deutschland lizensiert sind.

Müssen Spieler ihre Gewinne versteuern?

SteuerDie Besteuerung der Glücksspielindustrie in Deutschland variiert aufgrund unterschiedlicher Landesgesetzgebung stark von Bundesland zu Bundesland. Einheitlich hingegen ist eine 5% Bundessteuer auf Einsätze die auf Pferderennen und Sportveranstaltungen staatlich unterstützter Wettanbieter platziert werden.

Aber die Situation beim Spielen auf unlizenzierten Wettanbietern-Plattformen aus Übersee ist bestenfalls unklar. Selbst wenn der Entschluss fällt, dass in diesen Fällen Gewinne versteuert werden müssen, existieren derzeit keine Mechanismen, die den deutschen Behörden eine Einforderung dieser Steuern ermöglichen.

Empfohlene Einzahlungsmethoden

EinzahlungKein deutscher Spieler wurde – oder wird – jemals für das Online Wetten oder Spielen bestraft, ungeachtet des genutzten Anbieters. Seit der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs 2016 dürfen deutsche Behörden Zahlungen an Glücksspielanbieter mit Sitz im Ausland nicht einschränken.

Somit müssen sich deutsche Spieler bei der Wahl ihrer bevorzugten Einzahlungsmethode nicht mit gesetzlichen Regelungen befassen. Die gesamte Palette an angebotenen Methoden auf unterschiedlichen Seiten steht zur Verfügung und in der Regel wird die unkomplizierten und schnelle Einzahlung via Bankkarte oder Kreditkarte bevorzugt.

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the Cheeky Punter

the Cheeky Punter

The Cheeky Punter is an professional online sports bettor and trader with over 15 years of experience in the industry. He has worked for a number of top bookmakers including Ladbrokes, William Hill and Coral. He's also written for a number of leading news outlets including the Guardian, i (newspaper) and Soccer Lens. More about him here.